74 %
der Coworking-Nutzer fühlen sich produktiver als im Home Office
Produktivität ist kein Willensakt. Wer glaubt, Konzentration lasse sich durch Disziplin allein erzwingen, kämpft gegen die Neurologie. Unser Gehirn reagiert auf Umgebungen – es wertet kontinuierlich aus, ob ein Ort Sicherheit, Ablenkung oder Arbeit signalisiert. Das Home Office signalisiert oft alles auf einmal. Kein Wunder, dass viele, die dort dauerhaft arbeiten, das Gefühl haben, den ganzen Tag beschäftigt, aber nie wirklich fertig zu sein.
Was die Forschung über Produktivität im Coworking sagt
Die Datenlage ist eindeutig: 74 Prozent der Coworking-Nutzer berichten, dass sie sich produktiver fühlen als im Home Office. 48 Prozent sagen, ihre Konzentration habe sich verbessert. 32 Prozent sehen eine bessere Zeiteinteilung. Diese Zahlen stammen nicht aus Marketingmaterialien von Coworking-Betreibern, sondern aus unabhängigen Studien zu Arbeitspräferenzen.
Der Effekt lässt sich erklären: Menschen passen ihr Verhalten an die Umgebung an. In einem Raum, in dem andere arbeiten, fällt das Arbeiten leichter. Aufgaben werden begonnen, durchgeführt und abgeschlossen – nicht nur begonnen und dann wieder unterbrochen.
Ein weiterer Faktor ist die Abwesenheit von Ablenkungen durch den Haushalt. Wer im Home Office sitzt, bemerkt den ungewaschenen Abwasch. Den Wäschekorb. Die kurze Pause, die zu einer langen wird. Nicht weil man undiszipliniert ist – sondern weil das Gehirn auf visuelle Reize reagiert, die im Coworking einfach nicht vorhanden sind.
Body Doubling: der wissenschaftliche Hintergrund
Body Doubling ist ein Begriff aus der ADHS-Forschung, der längst in den allgemeinen Bereich der Arbeitspsychologie übergegangen ist: Die bloße Anwesenheit einer anderen Person, die arbeitet, erhöht die eigene Konzentration und Ausdauer – selbst dann, wenn man gar nicht miteinander interagiert.
Der Mechanismus dahinter ist soziale Synchronisation: Menschen passen ihr Verhalten intuitiv an das ihrer Umgebung an. In einem Coworking Space, in dem alle am Laptop tippen und konzentriert sind, tippt man selbst – und bleibt konzentriert.
Das ist kein Zaubertrick und kein Placebo. Es ist dokumentierte Psychologie. Und es erklärt, warum viele Nutzer von Coworking Spaces berichten, dass sie dieselbe Arbeit dort in weniger Zeit erledigen als zuhause.
Struktur als unterschätztes Produktivitätswerkzeug
Das Gehirn braucht klare Kontexte, um effizient zu wechseln. Wer aufsteht, sich anzieht und an einen Ort fährt, der nur zum Arbeiten da ist, gibt seinem Gehirn ein eindeutiges Signal: Jetzt beginnt die Arbeit. Wer vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer wechselt und den Laptop aufklappt, hat dieses Signal nie wirklich gesendet.
Diese Kontextwechsel – von Psychologen als "Environmental Design" bezeichnet – sind keine psychologischen Tricks. Sie sind legitime Strategien, um kognitive Energie zu schonen und Entscheidungsmüdigkeit zu reduzieren. Wer seinen Arbeitstag nicht in der eigenen Wohnung beginnen muss, hat mehr kognitive Ressourcen für die eigentliche Arbeit.
Umgekehrt gilt: Wer abends nach Hause kommt, hat einen klaren Übergang. Feierabend ist dann ein Zustand, nicht eine Verhandlung mit sich selbst.
Was Innergarden anders denkt: weniger Stunden, gleiche Leistung
Der Gründer von Innergarden, Vardan Galstyan, hat den Space nicht als Alternative zu einem konventionellen Büro gebaut – sondern aus einer anderen Überzeugung heraus: dass die Umgebung entscheidet, wie viele Stunden nötig sind, um denselben Output zu erzielen.
"Unsere Mitglieder erledigen dieselbe Arbeit in weniger Stunden als zuhause – weil die Umgebung Fokus ermöglicht, anstatt dagegen zu kämpfen." Das ist keine Marketingaussage. Das ist die Grundlage, auf der Innergarden gebaut wurde: 500 Quadratmeter im Grünen, natürliches Licht durch echte Fenster, ein Atrium, das Luft und Raum gibt, ein Garten mit Naturpool.
All das sind keine Lifestyle-Features. Es sind bewusst gewählte Bedingungen für ein Arbeiten, das aufhört, sobald es fertig ist.
Fazit
Produktivität lässt sich nicht erzwingen – aber sie lässt sich gestalten. Die richtige Umgebung senkt die Hürde für Konzentration, erhöht die Ausdauer und sorgt dafür, dass Arbeit dort bleibt, wo sie hingehört: im Büro. Wer einmal erlebt hat, wie viel einfacher tiefes Arbeiten in einer guten Coworking-Umgebung fällt, versteht, warum so viele dabei bleiben.
Überzeuge dich selbst: Arbeite einen Tag kostenlos bei Innergarden und schau, wie viel du erledigst.
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